30.05.2019

Später Doppelschlag sichert SG Bülkau/Neuenk.-Ihlienw. den DFB-Kreispokal

Autor / Quelle: Julian Berndt

Im Finale um den DFB-Kreispokal trafen die Damen der SG Wanna/Lüdingworth-Altenwalde und der SG Bülkau/Neuenkirchen-Ihlienworth aufeinander. In der Liga konnten sich die Damen aus Wanna mit 2 Punkten Vorsprung vor der SG BNI den Titel sichern. 

Beide Teams starteten abwartend in das Finale. Kein Team wollte den ersten Fehler machen. Nach zehn Minuten kamen die Meisterinnen des FC Wanna/Lüdingworth-Altenwalde immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich gute Chancen - jedoch ohne wirkliche Torgefahr auszustrahlen. Die einzige nennenswerte Aktion verbuchte der FC nach knapp einer halben Stunde. Hanna Müller versuchte es mit einem Distanzschuss aus 17 Metern. SG-Torhüterin Finja Schade wehrte den Ball im Fallen noch um den Pfosten ab. Torlos und ohne großes Spektakel ging es in die Kabinen.

Nach dem Pausentee erhofften sich die ungefähr 120 Zuschauer auf der Anlage des TSV Drangstedt ein besseres Spiel mit mehr Torchancen. Mit zunehmender Spielzeit investierten die Bülkauer Damen mehr ins Spiel. SG-Stürmerin Birte Diers tauchte nun vermehrt vor dem Tor von FC-Keeperin Merle Beerens auf, doch scheiterte an der hellwachen Torfrau. Melanie Schriever versuchte mit mehreren scharf vor das Tor getretenen Freistößen aus dem Halbfeld Wannas Torhüterin zu überwinden, doch der Ball wurde immer abgewehrt. Es sollte einfach kein Tor fallen. Die mitgereisten und mit viel Liedgut ausgestatteten Bülkauer Fans feuerten ihre Mannschaft weiterhin an und glaubten an ihr Team. 

Beide Teams hatten sich schon auf ein Elfmeterschießen eingestellt und spielten nicht mehr zielstrebig nach vorne. Es gab nochmal eine Ecke für die SG BNI. Schiedsrichterin Frauke Wichmann hatte gerade die Nachspielzeit angezeigt, als Finja Petersen eine hohe Ecke am zweiten Pfosten freistehend über die Linie drücken konnte (89.). Die SG feierte den späten Treffer lautstark, die Köpfe der Lüdingwortherinnen hingen zu Boden. Wanna kämpfte immer noch mit dem späten Gegentor, als sich Birte Diers für ihre gute Leistung belohnte und per Heber auf 2:0 (90.+2) erhöhte. Diers war ihrer Gegenspielerin entwischt und lief alleine auf Beerens zu, die gegen den frechen Lupfer nichts machen konnte.

Bei der Siegerehrung gab es für die im Pokalfinale unterlegenen Lüdingwortherinnen doch noch was zu feiern. Sie erhielten ihre Meisterplakette in der Damen-Kreisliga des NFV-Kreis Cuxhaven. Bülkaus Spielführerin Fenja Ivens nahm hingegen unter großem Jubel den Siegerpokal aus den Händen vom Kreisvorsitzenden Walter Kopf entgegen. 

Die Bilder gibt es hier.

FC Wanna/Lüdingworth-Altenwalde: Merle Behrens - Marie Eßer, Franziska Johanns, Ulrike Busch, Laura Tessmer, Lena-Sophie Linnenkohl, Mareike Speetz (54. Jaqueline Schneider), Hanna Müller, Christina Hess, Anneke Vagts, Laura Eßer

SG Bülkau/Neuenkirchen-Ihlienworth: Finja Schade - Fenja Ivens, Jessica Albers (57. Anneke Merz), Johanna Reichert, Carolin Ivens, Lea Junge, Theresa Schriefer, Alke Brandt (46. Kyra Lührs), Melanie Schriever, Birte Diers

Schiedsrichter: Frauke Wichmann, Eugen Guggenheimer (SRA 1), Marvin Weidemeier (SRA 2)

Tore: 0:1 Finja Petersen (89.), 0:2 Birte Diers (90.+2)

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Seite zuletzt aktualisiert am: 12.06.2019

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